Das Druckgießverfahren
Beim Druckgießen wird nicht wie beim Gießen (Hohlgussteile wie Kannen) oder Drehen (Teller oder Tassen) der Werkstoff Gips als Entwässerungsform eingesetzt, sondern ein poröser Kunststoff. Dieses Verfahren wird für 'Vollgussteile' wie ovale und rechteckige Platten oder Auflaufformen eingesetzt. Der Druck, mit dem das "flüssige Porzellan" (Schlicker) zwischen die Kunststoffhälften gepresst wird, beträgt ca. 30 bar. Das Wasser des Schlickers wird durch die Poren des Kunststoffes herausgepresst, es findet eine Filtration statt, die zwischen 30 Sekunden und mehreren Minuten dauert. Danach kann der Artikel aus der Form genommen werden. Es schließt sich das verputzen der Formnaht (Grat) und das Trocknen des Artikels an. Die Vorteile der Kunststoffform gegenüber der Gipsform sind eine weit höhere Lebensdauer, eine höhere Maßhaltigkeit des erzeugten Artikels und detailgetreue Wiedergabe von Reliefs über die gesamte Lebensdauer der Form.
Rohstoffe
Masseaufbereitung
Formgebung
Trocknung
Glühbrand
Glasieren
Glattbrand
Dekoration
Dekorbrand
Weitere Veredelung
Flachgeschirrdreherei Flachgeschirrpresserei Becherdreherei Druckgießerei Gießerei